Hackbrett

HackbrettSagt man Hackbrett – meint man Volksmusik.

Dieses Instrument hat aber eine über tausendjährige Geschichte und ist auf der ganzen Welt verbreitet wie die Namen Yangqin (China), Cymbal (Ungarn) oder Dulcimer (England und Amerika) bezeugen. Es stammt aus dem Orient und drang im 11. Jahrhundert in das Abendland vor, erlebte um 1700 als Solo- und Kammermusikinstrument seine Blütezeit, geriet wieder in Vergessenheit, bis es in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts von Tobias Reiser wieder entdeckt, nachgebaut und weiterentwickelt wurde.

Einstiegs-Instrument für Kinder

Durch seine relativ einfache Handhabung ist das Hackbrett ein ideales Einstiegs-Instrument für Kinder (ab 5 Jahre) und Jugendliche, aber auch für Erwachsene. Die klare, übersichtliche Anordnung der Saiten ermöglicht einen schnellen Zugang zum eigenen oder gemeinsamen Musizieren in unterschiedlichsten Besetzungen. Dies dürfte wohl auch der Grund sein, warum erstaunlich viele Senioren ihre Liebe zum Hackbrett entdeckt haben.

Die Literatur für das Hackbrett ist sehr umfassend und reicht von alpenländischen Volksliedern und Tänzen über internationale Folklore, alte Musik, klassische Sonaten bis hin zur zeitgenössischen Musik und modernem Jazz.

Hackbrettspielen kann in unserer hektischen Zeit ausgleichend und entspannend auf Körper, Geist und Seele wirken – probieren Sie es einfach aus.

Unterricht

In der Regel wird der Unterricht in Zweier- oder Dreiergruppen erteilt, auch Ensemblespiel ist möglich.

Instrument

Die Musikschule kann für das erste Jahr ein Leihinstrument zur Verfügung stellen. Beim Kauf eines Instrumentes ist die Absprache mit der Lehrkraft dringend anzuraten. Anschaffungskosten ca. 900 €.