Zither

ZitherZITHER – alles andere ist gewöhnlich

Das zunehmende musikalische Interesse an der Zither beschränkt sich keineswegs etwa nur auf die Volksmusik, wenn auch die musikalischen und spieltechnischen Grundkenntnisse des Instrumentes mit ihr anschaulich und leicht verständlich vermittelt werden können. Von Kammermusik bis hin zu Jazz und Blues reicht die Palette dessen, was sich auf der Zither mit ihrem angenehmen Klang spielen lässt. Zithermusik hört nicht beim »Dritten Mann« auf, wenngleich diese erfolgreiche Filmmusik von Anton Karas sehr zur Popularität des Instrumentes beigetragen hat.

Die Zither existiert in der uns heute bekannten Form erst seit etwa dem 19. Jahrhundert. So ist der Zitherspieler bei der Interpretation von Musik aus früherer Zeit auf Transkriptionen angewiesen. Diese Tatsache hat das Instrument in seiner Entwicklung jedoch nicht aufhalten können. Die modernen Instrumente unterscheiden sich beträchtlich von den Oldtimern aus früherer Zeit. Sie können praktisch in jeder Musiksparte Verwendung finden.

Anschaffung & Einstiegsalter

Der Anschaffungspreis hält sich in Grenzen und liegt nur wenig über dem Kaufpreis für Gitarren. Für unsere »Kleinen« gibt es speziell angefertigte Kinderzithern, diese ermöglichen den Beginn des Unterrichts bereits mit Eintritt in die Grundschule.

Es verwundert nicht, dass viele bekannte Komponisten der Gegenwart für die Zither komponieren – z.B. Peter Kiesewetter, Béla Bartók oder Fredrik Schwenk. Nachdem die Zither schon seit vielen Jahren an verschiedenen Konservatorien in Deutschland und Österreich Einzug gefunden hat, kann neuerdings in München ein Hochschulabschluss in diesem Fach erworben werden. Damit wurde der vielsaitigen Verwendungsmöglichkeit der Zither Rechnung getragen.