Schlaginstrumente an der Kreismusikschule FFB







 Schlagzeug



Zum Schlagzeug gehört so einiges - such Dir was aus. Basstrommel, Becken, Glockenspiel, Gong, große Trommel, kleine Trommel, Kastagnetten, Kesselpauke, Kuhglocke, Marimbaphon, Peitsche, Ratsche, Schellenkranz, Tambourin, Triangel, Xylophon, Conga, Cajon.

In der Unterhaltungsmusik, im Rock, Pop und Jazz versteht man darunter meist das kombinierte Schlagzeug(set), das 1 Spieler bedienen kann. Ein guter Schlagzeuger ist in der Lage, alle oben erwähnten Instrumente zu spielen. Natürlich will ein „richtiger“ Schlagzeug auch ein „richtiges“ Schlagzeug spielen - das kombinierte Schlagzeug (in Fachkreisen „Schießbude“ genannt): gleichzeitig oder zumindest gut koordiniert kleine Trommel, große Trommel, Becken. HiHat, Standtom, kleine Toms und sogar vielleicht noch das eine oder andere Effektgerät dazu.... Das ist schon eine besondere Leistung. Und: ein guter Schlagzeuger hält die Band zusammen.

Ausgehend vom Jazz und durch den Einsatz der Elektronik hat sich die Technik in den letzten Jahrzehnten so rasch entwickelt, dass die heutigen Drummer kaum nachkommen. In der Popmusik werden heute ganze Produktionen mit digitalen drumloops aufgenommen. Und die Profi-Schlagzeuger haben heute einen Sequenzer zusätzlich aufgebaut für so genannte Specialeffects. Vom Drummer in Amateurbands verlangt man, dass er groovt, die Band anheizt, den Drive vorgibt, das Tempo sicher gespeichert hat, das eine oder andere Solo spielen kann.

Im Popbereich ist er der heimliche Star, dem die Herzen der „längsten Zahnspange der Welt“ (die 1. Reihe der Zuhörerschar) zufliegen. Er hat die coolsten T-Shirts zu tragen und schwitzt am meisten.



Unsere Lehrkräfte für Schlagzeug an der Kreismusikschule:


Katrin Schneider


Markus Schneider






 Mallets



Xylophon, Marimbaphon, Glockenspiel und Vibraphon sind Malletinstrumente. Sie werden auch Stabspiele genannt. Sie gehören zur Instrumentengruppe des Schlagwerks. Glockenspiel und Vibraphon haben Metallplatten, Xylophon und Marimbaphon hingegen bestehen aus Holzplatten.

Jeder kann diese Instrumente erlernen (auch ohne Vorkenntnisse). Ein kleiner Vorteil wäre, wenn man schon Klavier spielen kann. Für das Erlernen dieser Instrumente braucht man natürlich auch eine Übemöglichkeit zu Hause.



Unsere Lehrkräfte für Mallets an der Kreismusikschule:


Katrin Schneider


Markus Schneider






 Hackbrett



Vornehm ausgedrückt spricht man auch vom „Psalterium“. Es begegnet uns in vielen Ländern der Erde und wird teils mit Schlägeln, teils mit Federn und Fingern geschlagen und gezupft. Der Klang kann also ganz weich und zart bis metallisch hart gehen.

Wir kennen das Hackbrett bei uns vorwiegend als Volksmusikinstrument, das vom berühmten Tobi Reiser Ensemble (Sazburger Adventssingen) mit dem typischen Klang auf der ganzen Welt bekannt gemacht wurde. Wie viele unserer Instrumente ist auch die Geburtsstätte des Psalteriums ganz wo anders - nämlich in Persien und in Arabien. Von dort hat es unter verschiedenen Namen und Varianten seinen Siegeszug angetreten: in Indien heißt es Santur, in Korea jang-Hum, in China Jang-Tijn, im Tibet Jan-Kin und bei uns „Hackbrett“ - ein unsensibler Name für ein sensibles Instrument. Wer als Pilger in Santiago de Compostela eintrifft, wird an der Pforte der Kathedrale von einer Abbildung des Hackbretts begrüßt.

Mehrmals erlebte das Instrument eine Hochblüte und wurde wieder vergessen. Erst Leopold Mozart, Willibald Gluck u. a. nahmen sich des herrlichen Instrumentes wieder an. Doch schon war es wieder mal vergessen bis eben Tobi Reiser kam und das Hackbrett in chromatischer Bauweise in sein Ensemble einbaute. Heute gibt es Hackbrettfestivals um den rührigen Hackbrettvirtuosen Rudi Zapf und viele klassische Konzerte mit diesem wunderbaren Instrument. Das Instrument wird normalerweise auswendig gespielt.



Unsere Lehrkräfte für Hackbrett an der Kreismusikschule:


Monika Binner


Gerti Nader-Japha






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