Zupfinstrumente an der Kreismusikschule FFB







 Gitarre



Der Begriff geht wohl auf das griechische Wort „kitharra“ zurück, das ein lautenähnliches Zupfinstrument beschreibt. Die eigentliche Geburtsstunde des Instrumentes liegt aber im Dunkeln.

Die bedeutendsten Abbildungen alter Gitarren findet man im 13. Jahrhundert in Spanien. Erst um 1800 stellt sich die heute bekannte Form mit den 6 Saiten heraus. Es gibt die ersten schriftlichen Lehrmethoden für die klassische Gitarre. Ihre vielseitige Verwendbarkeit in allen möglichen Musikstilen und Epochen sicherten ihr schon immer ein hohes Ansehen.

Vom warmen und lautenähnlichen Klang bis hin zu den harten und metallischen Klängen der elektrisch verstärkten Gitarre dominiert sie heute sehr stark unser Musikleben. Wir finden sie im Einsatz als Soloinstrument, als Begleiterin und sogar als Orchesterinstrument.



Unsere Lehrkräfte für Gitarre an der Kreismusikschule:


Christian Bystron


Markus Dreischl


Ingrid Engel


Robert Friedl


Frank Hiemenz


Stefan Huber


Gabriele Jahnke


Oliver Kälberer


Sonja Kennerknecht


Wolfgang Krois


Hendrik Meyer


Chrissi Müller


Dirk Olbrich


Oliver Strömsdörfer


Jonathan Weidner






 Mandoline



An was erinnert Euch das Wort „Mandoline“? Richtig, an „Mandel“. Die klassische Mandoline hat einen mandelförmigen Korpus, auch wenn der Instrumentenbauer von muschelförmig spricht.

Die Mandoline verzaubert mit ihrem zarten Klang den Zuhörer schon seit dem Barock und ist seitdem sowohl im Orchesterverband, als auch solistisch tätig. Wer die Augen schließt, denkt beim Klang der Mandoline unweigerlich an Urlaub. Gerade die Spieltechnik des Tremolos, die unablässige Wiederholung des Tones, lässt an laue italienische Sommerabende am Strand erinnern. Viele berühmte Komponisten, darunter Vivaldi, Mozart, Beethoven oder Paganini haben für die Mandoline komponiert.

Mittlerweile hört man die Mandoline auch in Zupforchestern, in der amerikanischen Folkmusic und im Rock/Pop. Bands wie R.E.M., Dropkick Murphys oder The Hooters seetzen die Mandoline regelmäßig ein, auch als elektrisch verstärkte Variante.

Durch ihre kleine Bauform eignet sich die Mandoline auch besonders gut für Kinder ab der ersten Klasse.



Unsere Lehrkräfte für Mandoline an der Kreismusikschule:


Oliver Kälberer


Sonja Kennerknecht


Antje Strömsdörfer






 E-Gitarre



Die E-Gitarre hatte in über 60 Jahren ihrer Geschichte einen weitreichenden Einfluss auf die Musik des 20. Jahrhunderts. Stile wie den guten alten Rock’n’Roll hätte es wohl ohne den Einfluss von Gitarren mit Tonabnehmern nie gegeben. Heute ist die E-Gitarre aus der modernen Rock- und Popmusik nicht mehr wegzudenken. Selbst in modernen Produktionen, die oft nur noch im Computer entstehen, kann sie sich immer noch behaupten. Zum einen, weil sich die Gitarre nicht richtig synthetisieren lässt, zum anderen weil sie so viele Möglichkeiten der Klangentfaltung erlaubt, dass sich jeder Gitarrist ganz individuell entfalten kann und dem Song somit eine spezielle Note verleiht.

Im Gegensatz zu einer normalen klassischen Gitarre besitzt die E-Gitarre keinen eigenen Klangkörper. Diesen Teil des Instruments stellt hier der Verstärker dar. Ist dieser nur ein low budget Gerät, wird auch eine mehrere tausend Euro teure E-Gitarre nur unbefriedigend klingen. Gitarreneffekte wie das bekannte Wahwah, einen Chorus, Delay usw. sind am Anfang noch nicht nötig, können aber später, bei Bedarf dazugekauft werden. Eine akzeptable Kombination von Gitarre und Verstärker bekommt man zwischen 350 und 600 Euro. Generell empfiehlt es sich, vor dem Kauf einen kompetenten Ansprechpartner um Rat zu fragen, um einem Fehlkauf vorzubeugen.

Die E-Gitarre ist so ziemlich in jeder Musikrichtung zu Hause. Egal ob Pop, Funk, Jazz, Fusion, Country, Rock, Heavy Metal oder sogar in der Volksmusik. Selbst in Musikstilen wie Rap oder Hip Hop finden sich immer wieder Einwürfe. Weitere Vorteile sind: geringer Anschaffungspreis des Instruments (man denke nur an den Preis für eine vernünftige Geige oder ein Klavier), gute Mobilität und das Wichtigste: Man kann sie flüsterleise oder auch sehr laut spielen, je nach Bedarf (z.B. im Schlafzimmer oder auf der Bühne).



Unsere Lehrkräfte für E-Gitarre an der Kreismusikschule:


Christian Bystron


Stefan Huber


Dirk Olbrich


Jonathan Weidner






 E-Bass



Der Großvater des E-Basses ist der Kontrabass, auch wenn man es ihm heute nicht mehr ansieht. Aber eins haben sie noch gemeinsam, die Tonlage und die Stimmung.

Bassinstrumente, die man wie eine Gitarre hält und mit Bundstäbchen ausstattet, diese Idee ist schon etwas älter, so gab es solche Instrumente bereits im 17. Jahrhundert. Aber eine Bassgitarre, die ausgestattet ist wie eine E-Gitarre, mit Tonabnehmern und Verstärker, das gibt es erst seit den 30er Jahren des 20. Jahrhundert.

Nachdem die E-Gitarre ihren Siegeszug in vielen Musikgenres angetreten hat und sich der Kontrabass lautstärkemäßig nicht mehr durchsetzen konnte, wurde die Entwicklung der elektrisch verstärkten Bassgitarre, also des E-Bass notwendig.

In einer Band ist der Bass das wichtigste Instrument um zusammen mit dem Schlagzeug das rhythmische und tonliche Fundament zu legen. Nur wenige Bands kommen ohne E-Bass aus.

Großartige Bassisten wie Flea, Jaco Pastorius, Marcus Miller, Paul McCartney oder Bootsy Collins zeigen dir, dass der E-Bass für den richtigen Groove in der Band unerlässlich ist und auch virtuos in den Vordergrund treten kann.



Unsere Lehrkräfte für E-Bass an der Kreismusikschule:


Christian Bystron


Siegfried Johannes Rössert






 Harfe



Die Harfe gehört zu den ältesten Instrumenten. Vor ca. 5000 Jahren entdeckte ein Jäger, dass seine Bogensehne einen Ton abgab, wenn er einen Pfeil abgeschossen hatte. Schon war die Harfe geboren. Bilder aus dem alten Ägypten zeigen Priesterinnen mit Harfen. Im Mittelalter begleiteten sich die Minnesänger und Troubadoure, welche von Stadt zu Stadt zogen, oft auf der Harfe (diese- war allerdings noch sehr klein im Vergleich zu unseren „modernen“ Konzertharfen).

Bis zum 20. Jahrhundert war es relativ still um die Harfe. Aber dann kam das Harfenspiel vor allem in den besseren Kreisen Frankreichs wieder in Mode. Heute kennen wir die Harfe als Volksharfe in der Volksmusik und als Konzertharfe. Letztere ist sowohl in Symphonieorchestern als auch als Soloinstrument auf den Bühnen der Welt anzutreffen. Sie passt auch gut als Begleitinstrument zu Sängern und zu Instrumenten wie Geige, Cello, Flöte. Aber auch die Kombination mit anderen Instrumenten(z. B. Trompete) ist gut denkbar.

Die Harfe ist ein extrem kompliziertes Instrument, man spielt nicht nur mit den Händen, sondern muss auch 7 Pedale mit den Füßen bedienen. Schnelle Augen und kräftige Hände sind ebenfalls Voraussetzung.



Unsere Lehrkräfte für Harfe an der Kreismusikschule:


Monika Binner


Gerti Nader-Japha






 Zither



Wusstest du, dass die Zither sogar schon in der Bibel erwähnt wird? Dort ist der Hebräer Jubal „der Urvater aller Zitherspieler“. Ihr eigentlicher Ursprung liegt aber als Volksmusikinstrument in den Alpenländern (die früheste Beschreibung dort stammt aus dem 16. Jahrhundert), jedoch hielt sie Ende des 19. Jahrhunderts Einzug in die Salons Europas. Daraufhin wurde sie immer weiterentwickelt - bis zur heutigen Form.

Ihre Heimat liegt zwar weiterhin in der Volksmusik, doch ist sie mittlerweile auch als Konzertinstrument und in der modernen Musik anzutreffen. So gibt es sogar eine elektrisch verstärkte Zither mit dem Namen „Moodswinger“.

Die Zither ist ein Zupfinstrument und gehört zur Familie der Saiteninstrumente. Ihre Grundform besteht aus einem langen Kasten auf dem 5 Saiten auf einem Griffbrett gespannt sind, welche mit einem „Zitherring“ am Daumen der rechten Hand angerissen werden, während sie von den Fingern der linken Hand gehalten werden. Auch gibt es 27 bis 37 freie Saiten, die wiederum mit den Fingern der rechten Hand gezupft werden. Unter diesen Freisaiten befindet sich ein Schallloch.

Es gibt verschiedene Bauformen für die Zither, z. B. die „Salzburger Form“ oder die „Mittenwalder Form“. Eine moderne Form ist die „Psalterzither“. Die Zitherfamilie kennt auch verschiedene Baugrößen. Es gibt eine Diskantzither (normale Stimmung), sowie eine Alt- und Basszither und auch einige andere.



Unsere Lehrkraft für Zither an der Kreismusikschule:


Martin Muhr






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